| Herren |
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| Spielbericht - Day 2: Schweden - Frankreich |
| Sonntag, 25. Juli 2010 - 16:00 Uhr |
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| Schweden Frankreich |
0 3 |
7 0 |
0 11 |
0 0 |
7 14 |
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Stadion Wetzlar Zuschauer: 1.100 | |||||||||
| Scoring: |
| 0 : 3 | B.Nekili - 33 Yard Field Goal |
| 7 : 3 | J.Asker - 10 Yard Pass von A.Hermodsson (PAT O.Kimrin) |
| 7 : 6 | B.Nekili - 29 Yard Field Goal |
| 7 : 14 | J.Rabot - 52 Yard Pass von M.Sprauel (2PC L.Marceline Pass von M.Sprauel) |
| Bericht: |
| Geschrieben von Matthias Saisch |
![]() #5 QB Anders Hermodsson ![]() #81 WR Bounouar Mellak ![]() #23 RB Sandino Octobre wird gestoppt ![]() #88 WR Marc-Angelo Soumah ist mit dem Ball unterwegs © aller Bilder - Frauke Ballin Schweden zuerst im Angriffsrecht konnte aus der ersten Serie nichts machen und gab den Ball bereits nach 3 erfolglosen Spielzügen per Punt ab. Auch Frankreich tat sich zunächst schwer, konnte den Ball aber in kleinen Schritten vorwärts bewegen. In der Redzone war dann allerdings Schluss, aber es reichte für Frankreich zumindest für ein 33 Yard Field Goal durch Bruno Nekili. Die Schweden weiter mit Problemen in der Offense. Zwar konnte QB Anders Hemodssen mit einem 20 Yard Lauf ein erstes First Down für Schweden erziehlen, doch kurz darauf stimmte irgendwas beim Snap Count nicht und Hermodssen bekam den Ball in einem Moment, in dem er mit selbigem nicht rechnete. Das darauf folgende Fumble konnte Frankreichs D-Liner Massiga Diawara etwa auf Höhe der Mittellinie für sein Team erobern. Es entstand nun ein müdes hin und her, ohne das ein Team einen erkenbaren Vorteil erlangen konnte. Schweden konnte den Ball zeitweise ein bisschen Bewegen, ohne jedoch wirklich zwingend zu werden. Frankreich brachte Defensiv immer wieder Druck auf den Quarterback, der damit gar nicht klar kam und Pässe ins leere warf. Spätestens in der Redzone war für beide immer wieder Schluss, ohne das Kapital geschlagen werden konnte. Ein total verunglücktes Field Goal der Schweden brachte die Franzosen in Höhe der Mittellinie wieder in Ballbesitz, nachdem beim Field Goal Versuch zum zweiten Mal der Snap zu früh kam und der Holder noch nicht vorbereitet war. Erst Sekunden vor der Halbzeit, als nichts mehr danach aussah, als könne eines der Teams noch Punkte auf das Scoreboard bringen, bewegte die schwedische Offense den Ball wie aus dem Nichts mit nur 2 Spielzügen über das gesamte Spielfeld und ging 7 Sekunden vor der Pause durch einen 10 Yard Pass auf Johan Asker und anschließnden PAT von Kimrin mit 7:3 in Führung. In der zweiten Halbzeit zunächst das selbe Bild wie in weiten Teilen der Ersten. Kaum Raumgewinn auf beiden Seiten. Frankreich bekommt den Ball nach einem Fumble nur 30 Yard vor der Endzone und kann daraus nur ein 29 Yard Field Goal zum 6:7 Anschluss machen. Kurz darauf klappte es besser. Ein kurzer Pass von Max Sprauel erreicht Jérémy Rabot und der stielt sich 52 Yard bis in die Endzone durch. Nicht nur für diese Aktion wurde Rabot später zum MVP seines Teams gewählt. Nach einer Two Point Conversion mit Pass auf Marceline in die rechte Ecke der Endzone führten die Franzosen 14:7. Es spielte jetzt nur noch eine Mannschaft. Und die hieß Frankreich. Den Schweden gelang offensiv nichts mehr und auch defensiv mussten sie die Franzosen ein ums andere Mal gewähren lassen. Wohl wissend, dass den Schweden die Zeit davon lief, setzten sie vor allem auf Läufe durch die Mitte und ließen die Uhr mit fragwürdigem Playcalling aber einigermaßen erfolgreichem Spiel in einem Ereignislosen letzten Quarter laufen. Wenn es mal spielerisch nicht für ein First Down reichte, dann half die schwedische Defense mit einer Strafe aus. Zu weiteren Punkten reichte das aber nicht. Ein 48 Yard Field Goal Versuch war zu kurz und das schwedische Team durfte mit 2:25 auf der Uhr noch mal sein Glück versuchen. Das war den Schweden aber heute nicht treu. Nur 9 Sekunden alt war der Drive als Schwedens Game-MVP Quarterback Hermodsson bei einem seiner vielen Läufe den Ball aus dem Arm geschlagen bakam. Arnaud Lepretre war zu Stelle und recoverte den Ball für Frankreich. Zwar hielt die Schwedische Abwehr nun und Schweden kam mit 18 Skunden auf der Uhr sogar noch einmal in Ballbesitz, aber tief in der eigenen Hälfte konnten sie daraus nichts mehr machen. Eine Interception mit auslaufender Uhr beendete schließlich ein schlechtes Spiel. Schweden verliert, weil sie zu viele Fehler machten. Schwer vorstellbar, dass dieses Team noch amtierender Europameister ist. Zu schlagen war Frankreich allemal. Denen reichte ein Big-Play im dritten Quarter um das Spiel zu gewinnen. Ansonsten klappte auch bei Frankreich nicht viel. Hoffentlich war dies schon das schlechteste Spiel er EM, denn noch schlimmer ist wohl nur schwer zu ertragen. |