| Herren |
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| Spielbericht - Day 4: Finnland - Deutschland |
| Donnerstag, 29. Juli 2010 - 19:30 Uhr |
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| Finnland Deutschland |
4 0 |
0 6 |
0 14 |
0 3 |
4 23 |
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Brita Arena Zuschauer: 3.312 | |||||||||
| Scoring: |
| 2 : 0 | Safety |
| 4 : 0 | Safety |
| 4 : 6 | Römer - 33 Yard Pass von Zimmermann (PAT Hilgenfeldt failed) |
| 4 : 13 | Hanselmann - 5 Yard Pass von Zimmermann (PAT Hilgenfeldt) |
| 4 : 20 | Römer - 4 Yard Pass von Zimmermann (PAT Hilgenfeldt) |
| 4 : 23 | Hilgenfeldt - 27 Yard Field Goal |
| Bericht: |
| Geschrieben von Matthias Saisch |
![]() #3 LB Efe Evwaraye ![]() #1 QB Miro Kadmiry geht selbst #84 WR Niklas Römer unterwegs zum TD ![]() #12 RB Veikka Lehtonen auf der Flucht nach vorne ![]() #2 RB Danny Washington bringt GER nah an die Endzone © aller Bilder - Frauke Ballin Ein schlechter Start der deutschen Offense brachte die Finnen bereits früh im Spiel in Führung. Nach einem schwachen Longsnap direkt auf RB Danny Washington kann dieser den Ball nicht kontrollieren und das Play endet in einem Safety. 2:0 für die Finnen schon nach 2 Minuten und 17 Sekunden. Das deutsche Team wirkte zu Beginn unheimlich zerfahren. Immer wieder gab es Abstimmungsprobleme, die zu unnötig genommenen Auszeiten oder Delay of Game Strafen führten. Glück für die Deutschen, dass auch die Finnen zunächst offensiv nicht viel zustande bekamen. Mit Ende des ersten Quarters dann eine fast unglaubliche Situation. Deutschland wie schon zuvor beim Safety in identischer Feldposition, versucht wieder den selben Spielzug und bekommt wieder das selbe Ergebnis. Ein zweites Safety zu Gunsten Finnlands. Ein 4:0 im American Football, das gab es sicher noch nicht sehr oft. Die traurige Bilanz der ersten 12 Minuten: Total Offense Finnland: +18 Yard Total Offense Deutschland: -25 Yard Total Offense zusammen: -7 Yard Im zweiten Quarter folgte dann endlich ein schöner Drive der Deutschen, der die Offensebilanz in den Positiven Bereich brachte. Nachdem diese Serie noch mit einem verschossnen Field Goal endete, war es wenig später ein 37 Yard Pass vom eingewechselten QB Dennis Zimmermann auf Niklas Römer, der die ersten Punkte einer Offense auf die Anzeigetafel brachte. Deutschland übernahm mit 6:4 die Führung, nachdem der Pat (nach 2 Strafen aus 30 Yard Distanz) links daneben ging. Der Rest der Halbzeit dann wieder total zerfahren. Finnland schafft es noch zu einem verschossenem Field Goal, das wars in Halbzeit 1. Zumindest der Wert der Total Offense war nun bei beiden Teams im positiven Bereich. In der Pause hat Deutschlands Offense Coordinator Brad Arbon dann scheinbar die richtigen Worte gefunden, denn das deutsche Team kam wie ausgewechselt zurück auf das Spielfeld. Nach einer Interception kam die Offense in Höhe der 50 Yard Line in Ballbesitz und brachte das Lederei mit mehreren schönen Spielzügen bis in die finnische Endzone zum 13:4. Bei den Finnen klappte offensiv weiter nicht und die Deutschen legten nun nach. Ein Pass von Zimmermann auf Römer aus 4 Yard bringt den nächsten Touchdown noch vor Ende des dritten Quarters. 20:4. Die Finnen sahen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr danach aus, als könnten sie diesen Rückstand noch aufholen, doch im Football ist ja bekanntlich schon viel passiert. Doch in diesem Spiel sollte nichts mehr anbrennen. Deutschland spielte nun souverän. Ein Lauf von Danny Washington bei einem Punt Fake brachte fast 50 Yard Raumgewinn und ein 1st and Goal auf der 8 Yard Line. Von dort langte es dann zwar nicht zum Touchdown, doch ein 27 Yard Field Goal von Hilgenfeldt brachte Deutschland mit nun 19 Punkten in Führung. Danach passierte nichts zählbares mehr. Deutschland gewinnt am Ende verdient mit 23:4. Eine starke Halbzeit reichte dem Team gegen schwache Finnen, die im gesamten Spiel nur 107 Yard Raumgewinn erzielen konnten. Gegen Frankreich im Finale wird sich das Team am Samstagabend ein wenig mehr ins Zeug legen müssen. Frankreich spielte im Turnier physisch stark und sollte eine ganz andere Hausnummer sein als Finnland heute. Für Finnland geht es nach der Niederlage in der Relegation um den Abstieg in den B-Pool gegen Großbritannien, die 2 unglaublich schwache Spiele gezeigt haben. Obwohl die Spiele der Finnen optisch besser aussahen, werden sie sich gegenüber dem Spiel gegen Deutschland steigern müssen, um nicht durch eine große Zitterpartie gehen zu müssen. |